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Kauftipps für Einsteiger

Wer sich eine neue Uhr kauft, erwartet meistens mehr als nur die pure Zeitanzeige.
Die Uhr soll schön aussehen, problemlos funktionieren und je nach Preis diesem auch gerecht werden.
In unserer Checkliste haben wir Details aufgellstet, die Sie beim Uhrenkauf beachten sollten.

Es gab Zeiten, da schien die Mechanikuhr völlig verschwunden zu sein.
Doch etwa 10 Prozent aller Uhren arbeiten wieder mechanisch.
Was alt ist und sich rar macht, ist plötzlich wieder gefragt.
Mechanikuhren sind Prestige-Objekte, häufig sind sie sogar ein Psychogramm ihres Besitzers. Mechanische Uhrwerke (sie können aus mehreren hundert Einzelteilen bestehen) sind teurer in der Herstellung als Quarzwerke.
Mechanikuhren sind auf Grund ihres Innenlebens kleine Kunstwerke, unabhängig davon ob sie von Großserien- oder Manufakturen angetrieben werden.
Für Mechanik-Einsteiger und Aufsteiger empfehlen sich Uhren mit ETA Werken.
Exklusive Werke bieten meist Uhrenmarken der Spitzenklasse zu Preisen von 5.000,- € aufwärts (Goldmodelle).
Nüchtern betrachtet bietet Mechanik gegenüber Elektronik eher Nachteile: ungenauer Gang, kurze Service-Intervalle, teure Reparaturen und hoher Anschaffungspreis.

Die Automatikuhr wird mit Hilfe einer Schwungmasse aufgezogen. Wird eine voll aufgezogene Uhr abgelegt, bleibt sie nach rund zwei Tagen stehen.
Die Schwungmasse (Rotor) zieht durch Drehbewegungen die Uhr auf bis die Triebfeder voll gespannt ist, können 12 Stunden vergehen.
Deshalb sollte beim Start mit Hilfe der Krone die Feder mit ca. 40 Umdrehungen vorgespannt werden.

Obwohl die einfachste Art des mechanischen Antriebs, ist der Handaufzug eher bei teueren Uhren zu finden.
Dieser Uhrentyp ist besonders für Menschen zu empfehlen, die sich gerne jeden Tag intensiv mit ihrer Uhr beschäftigen möchten, denn eine Handaufzuguhr muss in der Regel täglich aufgezogen werden.
Es gibt auch Werke mit einer Gangdauer von bis zu 8 Tagen.

Die Fliegeruhr ist heute eher eine Modeerscheinung.
Berufspiloten verwenden keine Armbanduhren als Arbeitsgeräte.
Sie verlassen sich heute ausschließlich auf die Cockpitinstrumente.
So genannte Fliegeruhren haben in der Regel ein schwarzes Zifferblatt und sind gut abzulesen.

Chronographen sind Kurzzeit-Messinstrumente und ebenfalls eine Modeerscheinung, die allerdings schon lange anhält, weil Männer meistens verspielt sind und auch zahlreiche Instrumente im Auto nicht verschmähen.
Rein optisch sehen Chronographen zweifellos interessant aus.
Die Funktionen des Stunden-, Minuten- und Sekundenzählers werden aber selten bis nie benötigt.
Auf Grund der komplizierten und vielteiligen Werke sind eher mechanische Chronographen empfehlenswert.
Seit vielen Jahren sind Chronographen bei Männern ein beliebter Uhrentyp - technisch verspielt, doch nur selten ernsthaft gefordert.

Wer eine dauerhaft zuverlässig funktionierende Uhr mit genauer Zeitanzeige benötigt, ist mit einer Quarzuhr eigentlich bestens bedient.
Die Technologie ist einfach und extrem preiswert.
Die Herstellung eines Quarzwerkes kostet nur ein paar Mark.
Trotzdem ist das Quarzwerk das beste Massenuhrwerk unserer Zeit.
Ob es nun in eine Uhr für 9,90 Mark oder 90.000 Mark eingebaut wird - die Technik ist die gleiche.
Und so funktioniert sie: ein Quarz wird auf 32.768 Schwingungen pro Sekunde geeicht, die auf einen Sekundentakt heruntergeteilt werden.
Ein Elektromotor überträgt den Takt auf das Zeigerwerk.
Die Energie liefert bei normalen Quarzuhren eine Batterie (Knopfzelle).
Ein Quarzwerk arbeitet extrem präzise und besteht aus nur wenigen Teilen: Schwingquarz, ein integrierter Schaltkreis, Batterie, Spule, Motor, Räderwerk, Platine und Zeiger.
Alternativen sind Solaruhren oder quarz- mechanische Uhren, die Licht in Strom oder eine Schwungasse als Dynamo verwenden.
Aber selbst diese Uhren benötigen einen Stromspeicher, der allerdings ein Leben lang nicht gewechselt werden muss.

Funkuhren sind normale Quarz- oder Quarz-Solar Uhren, die per eingebautem Mittewellen-Empfänger ein gesendetes Zeitsignal verarbeiten.
Funkuhren gelten als die genauesten Armbanden der Welt.
Außerhalb des Zeitsendebereichs funktionieren sie nur als normale Quarzuhren.
Uhren dieses Typs funktionieren nur in Europa problemlos.

Plastikuhren stellen preiswerten Zeitgeist dar.
Die Einsteigeruhr der Jugend - optisch auffällig, robust und mit Quarzwerk sehr genau gehend.
Leider auch ein Wegwerfartikel, der auf Grund seiner Batterieabhängigkeit stark umweltbelastend ist.
Kunststoffuhren gibt es auch mit Mechanikwerken (Swatch).
Gegenüber Leder und Metall ist Kunststoff für empfindliche Haut nicht so tragefreundlich. Generell gilt allerdings für alle Uhren, dass sie nicht zu eng anliegend getragen werden sollen (Schweißbildung).
Das technische Innenleben von Plastikuhren steht dem weit teurerer Uhren kaum nach. Damenuhren sind meistens verkleinerte Herrenmodelle.
Frauen, die Mechanik bevorzugen, sollten sich nicht mit schlechterer Qualität als die Männer begnügen.

Kleine Damenuhren beinhalten kleine Werke.
Kleine Werke laufen nicht so zuverlässig wie große.
Hohe Werke sind robuster als niedrige.
Flache Uhren sind bei Damen besonders beliebt.
Dann empfiehlt sich, besonders im Hinblick auf die problemlose Handhabung, eine Quarzuhr.
Wer als Frau Mechanik liebt, sollte auf ein Herrenmodell ausweichen.
Empfehlenswerte Danmodelle sind Rolex (hoch) und Glashütte (Herrenwerk in Damengehäuse).
Kleine und flache Mechanikwerke sollten sich die Damen aber nicht zumuten.
Für Miniuhren sind Quarzwerke besser geeignet. Taucheruhren. Uhren mit der Aufschrift "30 m" sind für den Tauchsport nicht geeignet.
Es empfiehlt sich in jedem Fall eine geprüfte Tiefe von 100 m bzw. 10 bar Druckprüfung oder mehr.

Taucheruhren sollten den vorgeschriebenen Werten von DIN 8306 oder ISO 6425-1982 entsprechen.
Wer mit seiner Uhr taucht, soll sie regelmäßig auf Dichtheit überprüfen lassen.
Fast alle so genannten Taucheruhren werden gemäß ihrer Bezeichnung nie eingesetzt, bieten aber auch an Land auf Grund der robusten Bauweise eine gute Sicherheit.
Ähnlich der Fliegeruhren sind auch Taucheruhren eher eine Modeerscheinung.

Armband. Üblich sind Kunststoff-, Naturgummi-, Leder- und Metallbänder. Gummibänder (Kautschuk) findet man auch an Luxusuhren.
Sie sind hautfreundlich und halten etwa fünfmal so lange wie Leder.
Lederbänder sollten je nach Beanspruchung mindestens einmal pro Jahr gewechselt werden.
Teure Krokobänder halten nicht länger als preiswerte Kalblederbänder.
Anstelle von Straußenleder-, Kroko- oder Hailederbändern gibt es inzwischen in den Strukturen sehr gut nachempfundene Imitate aus Schweinsleder.
Sie sind wesentlich preisgünstiger.
Bei den Metallbändern gilt Titan (hart, leicht, aber spröde und kratzempfindlich) als Empfehlung für Allergiker.
Bei Stahlbändern gibt es unterschiedliche Legierungen, die die Hersteller jedoch selten angeben.
Goldbänder sind im Reinheitsgehalt 750/000 zu empfehlen, wobei Weißgold 155 Anteile Nickel enthält. 585/er Gold enthält 415 Fremdanteile (bei Gelbgold Silber und Kupfer). Vergoldungen werden bei preisgünstigen Uhren eingesetzt.
Sie bieten keine dauerhafte Sicherheit gegen Hautreizungen.
Oft sind sie nur 5/tausendstel Millimeter dick.
Hinter Schrammen können sich Ablagerungen bilden (Allergiegefahr).
Der menschliche Körper enthält die aggressivsten Flüssigkeiten, die in natürlicher Form auf der Erde vorkommen!
Platin ist schwerer zu bearbeiten als Gold und deshalb als Fertigprodukt teurer.
Platin ist weich, dehnbar, jedoch härter als Gold.