Armband Arbeiten

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Uhrentechnik ( Batterieersatz, Prüfung der Wasserdichtigkeit )

Ihre Analog-Quarzarmbanduhr ist stehen geblieben. Ihr Uhrmacher führt folgende Arbeitsschritte zur Fehleranalyse durch:

Zuerst führen die Uhrmacher eine Sichtkontrolle der Uhr durch, um frühzeitig Fehler zu erkennen. Anschließend werden die groben Schmutzpartikel vom Gehäuse entfernt. Dadurch wird verhindert, dass beim Öffnen des Gehäusebodens Schmutzpartikel ins Werk fallen. Jetzt erst wird mit einem Spezialwerkzeug der Gehäuseboden geöffnet.

 
 
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Zuerst wird die Batteriespannung kontrolliert.

Ist die Spannung nicht mehr ausreichend, wird vor dem Batterieersatz der Batteriebügel und die Batterieisolation überprüft und ggf. werden Oxydationsrückstände entfernt. Anschließend wird eine umfangreiche Funktionskontrolle durchgeführt. Die Funktionskontrolle umfaßt folgende Arbeiten:



Untere Funktionsspannung kontrollieren:

Wie jeder Elektromotor benötigt eine Uhr eine Mindestmenge Energie damit sie funktioniert. Reicht diese Energie nicht aus die Uhr ans Laufen zu bringen, ist eine umfangreichere Reparatur des Uhrwerkes erforderlich.


 
 
  
  Stromaufnahme des Uhrwerkes kontrollieren:
 
 Jetzt wird kontrolliert wieviel Strom die Uhr benötigt um einwandfrei funktionieren zu können. Sollte auch diese Messung in Ordnung sein wird eine nochmalige Sichtkontrolle durchgeführt. Die Leiterbahnen werden auf Oxidationsspuren kontrolliert und Schmutzpartikel entfernt. Anschließend wird die Batterie eingesetzt, die Uhr richtig verschlossen und auf die richtige Zeit eingestellt.

 
 

Welche Wartungsintervalle sind bei einer analogen Armbanduhr notwendig und warum ?


Wie der Motor eines Autos bedarf auch der mechanische Teil eines Uhrwerkes einer regelmäßigen Wartung. Trotz ausschließlicher Verwendung von hochwertigen Werkstoffen und Ölen sollten Sie Ihre Uhr spätestens alle 4 - 5 Jahre zu einem qualifizierten Uhrmacher bringen und das Werk Ihrer Uhr reinigen und ölen lassen. Diese Revisionen verhindern einen übermäßigen Verschleiß des Uhrwerkes infolge trockener oder verschmutzter Radlagerungen. Bei dieser Revision sollten ebenfalls die Gehäusedichtungen ausgetauscht werden.
 
 

Über die Wasserdichtigkeit von Armbanduhren:

Was bedeutet die Bezeichnung Wasserdichtigkeit?

Alle Uhren sind zuverlässig wasserdicht gemäß ihrer individuellen Bedeutung 30m, 50m, 120m, 200m, 300m, nach DIN 8310 und DIN 8306.

Um diese Aussage zur Wasserdichtigkeit zu verstehen, muß man die DIN Normen und die Definition ihrer Begriffe kennen. Daher ist es wichtig zu wissen:

Meterangaben sind die Beschreibung der Prüfbedingungen, d.h. die wasserdichten Uhren wurden unter einem Druck geprüft, der dem Überdruck der jeweiligen Wassertiefe entspricht. Ferner ist die Dauer einer solchen Prüfung nach DIN auf eine Minute beschränkt. (Würde Wasser nach Ablauf dieser Minute in das Uhrgehäuse eindringen, so wären die Prüfbedingungen dennoch nach DIN erfüllt!). Diese zeitliche Beschränkung hat einfache, praktische Gründe:

Der Test der Wasserdichtigkeit soll in kürzester Zeit einen Zustand ermitteln, der für einen sehr viel längeren Zeitraum Gültigkeit haben sollte. Daher wurden die Anforderungen an ein spritzwassergeschütztes Gehäuse für den Prüfzeitraum von 1 Minute auf 3 bar erhöht. Besteht die Uhr diesen Extremtest, erlaubt das mit einiger Sicherheit die Aussage, daß die Uhr unter Alltagsbedingungen zuverlässig spritzwassergeschützt sein wird.

Das bedeutet umgekehrt, daß eine spritzwassergeschützte Armbanduhr wasserdicht nach DIN 8310 bis 30 m, keineswegs zum Schwimmen , Baden oder Duschen verwendet werden sollte. Reduziert sich aber die Belastung auf Spritzwasser, Regen oder Transpiration, so verlängert sich entsprechend die Zeit, in der die Uhr Feuchtigkeit standhält.

Für eine Taucheruhr, wasserdicht nach DIN 8306 eine Minute bis 300m / 30bar Prüfdruck, bedeutet dies, daß sich mit sinkendem Wasserdruck die Tauchzeit umgekehrt exponential verlängert. Bei 30 m Wassertiefe hält die Uhr nicht 30 Minuten, sondern 100 Minuten dem Überdruck von 3 bar stand.

Ein wichtiger Faktor ist auch die Zusammensetzung der Flüssigkeit, die in das Gehäuse eindringen möchte. (Seifenzusatz, Salz- und Süßwasser, Schweiß) sowie Temperaturschwankungen (Badewanne, Sauna / Eiswasserbecken).

Alle Angaben aber sind Makulatur, wenn die notwendige regelmäßige Wartung nicht erfolgt. Wir bitten Sie, Ihre Uhr mindestens einmal jährlich zur Überprüfung und ggf. der Wiederherstellung der Wasserdichtheit bei uns abzugeben. Dichtungsmaterialien unterliegen hoher Beanspruchung ebenso wie natürlicher Alterung. Daher ist die Wasserdichtheit kein ewiger Zustand.

 
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Die Uhrmacher haben folgende Möglichkeiten und Prüfinstrumente, um die Uhren auf Ihre Wasserdichtigkeit zu überprüfen:  
Wasserlos wird in einer Kammer Überdruck angelegt und dann geprüft ob der Druck abfällt, die Uhr also ein Leck hat. Wenn ja, folgt ein Naßtest, in dem die Leckage genau geortet wird. In einer Kammer, die zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist, wird Überdruck angelegt, die Uhr aus der Atmosphäre ins Wasser getaucht und der Druck vermindert. An der undichten Stelle strömen jetzt Luftbläschen aus der Uhr, da der Überdruck in der Uhr die Luft herauspreßt.

Ein weiterer Test ist die Prüfung bei Unterdruck. Ein Feintaster zeigt Größenveränderungen am Gehäuse bis zu einem Tausendstel Millimeter an, wenn die Luft aus der Versuchskammer gepumpt wird. In der dichten Uhr herrscht dann ein Überdruck, der das Glas und den Boden wölbt. Undichte Uhren verformen sich nicht, da auch aus dem Gehäuse die Luft gezogen wird.

 
 
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Ein weitere Variante ist der Kondensationstest. Bei diesem Test ist kein Gerät notwendig. Die Uhr bleibt ca. eine halbe Stunde in einem Gefäß mit Leitungswasser liegen. Anschließend wird die Uhr erwärmt und mit kaltem Wasser abgeschreckt. Kondensiert Wasser hinter dem Glas, ist die Uhr nicht richtig wasserdicht.